Steuer und Solarstromanlagen

Zu Empfehlen und auch üblich ist der gewerbliche Betrieb der Solarstromanlage. Nach einfacher Anmeldung beim Finanzamt können Sie sich die Umsatzsteuer ( Mehrwertsteuer ) des Kaufpreises zurückerstatten lassen. Sie müssen dann natürlich auch die mit der Einspeisevergütung eingenommene Umsatzsteuer dem Finanzamt abführen.

Der Vorteil: Sie erhalten die im EEG festgelegte Stromvergütung ( z.B. 28,74 Ct./kWh ) zzgl. MwSt., zahlen aber effektiv nur den Netto-Kaufpreis der Anlage 4 Einsparung 19%

Falls Sie sich für eine sogenannte Überschusseinspeisung entschließen sollten, ergibt sich die Situation, daß Sie mit Ihrem Gewerbe „Solaranlage“ Strom erzeugen und verkaufen, jedoch gleichzeitig mit Ihrem

„Privathaushalt“ Strombezug einsparen. Hier gilt folgendes:

Aus umsatzsteuerlicher Sicht verkauft der Betreiber den Solarstrom z.B. für 28,74 Cent / kWh und kauft im Eigenverbrauchsfall den Strom sofort für 16,38 bzw. 12 Cent zurück. Darauf muss er noch die MwSt. zahlen Da die Privatperson diese Steuer nicht wie ein Unternehmen verrechnen kann, ergeben sich für Privathaushalte und Unternehmen unterschiedliche Zuschuss-Situationen. ( Das gewerbliche Betreiben einer Solarstromanlage und die sich daraus ableitbare MwSt.-Erstattung des Kaufpreises ( siehe oben ) bleibt davon unberührt ) Basis: Schreiben vom Bundesministerium der Finanzen vom 1.April 2009

Bezüglich der einkommensteuerlichen Betrachtung, müssen Sie selbstverständlich die Einkünfte aus einer Solarstromanlage in Ihrer Steuererklärung angeben –diese also versteuern. Gleichzeitig können Sie aber die Anlage über 20 Jahre „abschreiben“ und Kosten wie Zählermiete, Zinsen und Reparaturen ansetzen.

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